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Erste Tage in der Megacity

unser Republica

Erste Tage in der Megacity

Sep 2, 2021 | Sao Paulo

Im Hostel lebte ich mich schnell ein. Alle sind megafreundlich, helfen dir wo Sie können. Die Brasilianer sind auch sehr geduldig, was meine ersten Portugiesisch-Versuche angeht. Sie erklären mir alles dreimal, und helfen mir, sich an Ihre Sprache zu gewöhnen.

Was für mich etwas ungewöhnlich ist der Bezug zu Sauberkeit. In der Küche etwa kommt einmal am Tag die Putzfrau, die das Geschirr abwäscht. Die Bewohner waschen eher selten selber ab, was dazu führt, dass es untertags schon mal ziemlich ausschauen kann. 

Wir sitzen oft auf der Terasse oder abends im Gemeinschaftsraum zusammen, reden und haben Spaß. Für die Brasilianer klingt das Deutsche ziemlich lustig, wie es scheint. Oft werden wir gebeten, das Wort in unserer Sprache auszusprechen, und alle lachen dann. Ich bin übrigens ein “Caipira de Mountanha”, was soviel wie Bergvölkler heißt. Den Namen habe ich bekommen, da alle meine deutschen Wörter anders als die von Alex als Wienerin klingen.

Nachts ist es laut. Auf der Straße, die gleich neben meinem Zimmer vorbeigeht, ist immer was los. Unsere Unterkunft heißt übrigens “Republica Internacional”. Ein Republica ist quasi ein Hostel für Daueraufenthalte.

Mein Zimmer im Republica Internacional


Die ersten Tage erledigen wir zahlreiche Organisatorische Dinge. Wir organisieren uns eine Brasilianische Telefonnummer, versuchen uns bei der örtlichen Polizei zu registrieren und  wechseln Geld. Für alles brauchen wir meist etwas länger, da unser Portugiesisch noch potential nach oben zeigt, aber wir schaffen alles.